Rabeninsel Halle
Rabeninsel Halle

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Auf diesen Internetseiten stellen wir die Rabeninsel von Halle/Saale vor.

 

Die Rabeninsel in Erinnerungen

Hier ist Platz für Erinnerungen.

Wie sah die Insel aus zu Ihren Kindertagen?

Was hat Sie Ihnen gegeben?

Was haben Sie erlebt - als Kind oder mit Ihren Kindern auf der Insel?

An was erinnern Sie sich gern?

 

Erzählen Sie uns davon, damit wir Ihre Erinnerungen festhalten können für all die, die sich dafür interessieren (werden) und jetzt noch nicht fragen (können).

 

Wir danken Ihnen!

Erinnerungen an die Rabeninsel

In den Sommerferien der ersten Klasse war ich als 6jähriger Junge 1954 bei meinen Großeltern in Halle an der Saale zu Besuch. Oma (Jahrgang 1885) wohnte in der Hirtenstraße. Die alten Häuser mit Plumpsklo im Hof wurden nach der Wende abgerissen.
An einem schönen Tag - Sonntag? - hat sie mir die „guten Sachen“ zum Anziehen gegeben…weißes Hemd usw.
Dann sind wir zur Torstraße hoch gelaufen und dort in die Straßenbahn eingestiegen, die an der Saale entlang fuhr.
An der Fähre zur Rabeninsel sind wir ausgestiegen und zur Insel übergesetzt. Die Fähre lief damals noch im „Handbetrieb“ - soweit ich mich erinnern kann. Auf der Insel gab es in der Nähe des Anlegers ein schönes Wald-Kaffee mit Außenrestauration. Oma hatte sich mit ein paar anderen Frauen verabredet und es war eine lebendige Runde.
Als Kind hat mich der angrenzende Spielplatz natürlich magisch angezogen und ich war auch schnell auf der Wippe zusammen mit einem etwas älteren „Wippe-erfahrenen“ Jungen. Das Wippen wurde immer heftiger und ich habe dann, als ich unten aufdonnerte, den Halt verloren und bin nach hinten gekippt. Die Bodenberührung meines schneeweißen Hemdes blieb nicht ohne Folgen, zumal sich in der Kuhle noch eine kleine Pfütze, na ja - eher dunkle Brühe - vom letzten Regen befand. Mein Hemd war nun von hinten großflächig eingeschlammt, was meiner Oma nicht verborgen blieb, als ich mich wieder zur Damenrunde gesellte.
Mit so einem schmutzigen Kind konnte sie nun leider keinen guten Eindruck bei ihren Freundinnen hinterlassen, so dass sie mich schnappte und wir auf schnellstem Weg wieder nach Hause fuhren. So war unser Sonntagsausflug zur Rabeninsel leider nur ein kurzes aber gut zu erinnerndes „Vergnügen“. (J.B., 26.05.2017)

 

 Hallo Ihr Beiden, ich bin in Vorbreitung auf unser Familientreffen auf Eure Seite gestoßen, denn wir wollten gerne von der Rabeninsel zur Peißnitzinsel wandern. Früher sind wir als Kinder oft mit der Fähre ich glaube bei der Gaststätte (Kurzals) zur Insel übergesetzt. Da gab es ein Freiluftrestaurant und eine Spielplatz. Für uns war es ein Höhepunkt, denn dort gab es eine Faßbrause oder ein Eis. Später gab es noch die Insel der Jugend. Dort hatte der Waggonbau einen Jugendklub ausgebaut. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob diese Insel ein Teil der Rabeninsel war. Leider habe ich gehört, das die Insel total verwildert ist. Schade.

(S.R., 12.08.2016)

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© Sabine Böttcher