Rabeninsel Halle
Rabeninsel Halle

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Auf diesen Internetseiten stellen wir die Rabeninsel von Halle/Saale vor.

 

Willkommen

 

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage rabeninsel.de. 

 

Sie ist noch immer nicht fertig, aber wir möchten Euch/Sie einladen, schon ein wenig zu stöbern...

 

 

Rabeninsel im Nebel

Die Rabeninsel von Halle

 

Die Rabeninsel in eine (fast) unbewohnte Binneninsel, umschlossen von der Saale und der Wilden Saale.

 

Sie ist keine "schon-immer-da-gewesene"-Insel, sondern eine allmählich durch Schwemmgut und Müll der Hallenser gewachsene Insel. Auch heute verändert die Rabeninsel ihr Gesicht: Auf der Seite der wilden Saale wächst sie, indem auf der gegenüberliegenden Uferseite Land abbricht und an die Rabeninsel angeschwemmt und angelagert wird. Im Frühjahr sind diese Abbruchkanten gut zu erkennen. Auch jeder, der regelmäßig den Rundweg der Rabeninsel spaziert, wird bemerken, dass auf dieser Seite der Weg immer weiter vom Wasser entfernt ist.

 

Die Rabeninsel ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel der Hallenser und lockte bis Mitte des letzten Jahrhundert auch mit Käffchen und Kuchen, Eis und Tanzabenden.

 

 

Aktuelles

Die Insel verändert sich - zurück zum Ursprung?

Einst war die Insel ein beliebtes Ausflugsziel der Hallenser und ihrer Besucher, denn sie lockte mit Kuchen und Kaffee, Brause und Eis, Tanz- und Theaterveranstaltungen. Diese Geschichte ist schon lange vorbei und nun sind auch die letzten stummen Zeugen dieser Zeit verschwunden: die Ruine des Insel-Schlösschen, die Bodenplatte von Kurzhals Waldwirtschaft, die Überreste des Musikpavillons und sämtlicher Nebengelasse.

2020 entfernte die DB Netz AG als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Saale-Elster-Brücke sämtliche Überreste der Gaststätten Insel-Schlösschen und der Waldwirtschaft Kurzhals, darunter auch die große geflieste Betonfläche, die das Ausmaß der Ausflugsgaststätte Kurzhals sichtbar machte und die Überreste des Musikpavillons . Die Flächen wurden entsiegelt und eingeebnet.

Die Stadt begrünte sie anschließend - mit dem Ausbringen von Gräser- und Kräutersamen sowie den Pflanzen von einheimischen Gehölzen und jungen Eichen.

Heute - im Januar 2022 - ist kaum noch etwas vom früheren Leben zu erkennen. Nur die kleine Mauer entlang des Weges am Anlegeplatz der Dampfer und Überreste des Zaunes sind noch vorhanden.

Fotos vom Rückbau und die Pressemitteilung der Stand zu den Arbeiten haben wir in der Rubrik "Die Rabeninsel und ihre Gaststätten" untergebracht.

 

Geschichten über die Rabeninsel in der MZ

Am 30. Oktober 2017 berichtete der Reporter Silvio Kison in der MZ über uns und unsere Homepage zur Rabeninsel. Den Artikel finden Sie am Ende dieses Textes. Seitdem haben wir uns mit einigen Menschen getroffen und ihre Erinnerungen an die Rabeninsel aufgenommen und wir haben viele Geschichten, Ansichtskarten und Fotos erhalten - so zum Beispiel die ersten Bilder von der Fähre, Fotos von den Gaststätten und Besuchern, Ansichts- und Postkarten von 1900 und die Zeit danach.
Über diese große Resonanz freuen wir uns sehr und möchten uns bei allen bedanken und Sie weiterhin ermuntern, uns ihre Geschichten und Erinnerungen zu erzählen.

MZ-Reporter im Gespräch mit uns (30.10.2017)
MZ_2017.10.30.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

 

Abriss der Ruine des Insel-Schlösschens

In diesem Sommer 2017 wurden die Überreste des ehemaligen Insel-Schlösschen abgerissen. Ein zwiespältiges Gefühl in meiner Brust: Einerseits schade, denn nun ist auch das letzte sichtbare Erinnerungsgebäude an die  Gastronomie auf der Rabeninsel verschwunden. Andererseits war die Ruine auch ein zunehmend gefährlicher "Spielplatz" für Kinder, Spaziergänger und Erinnerungssuchende.

 

Nach dem Sommerhochwasser 2013 sind 2014 mit Unterstützung von DOW die Wege auf der Rabeninsel neu angelegt und viele spannende Informationstafeln am äußeren Rundweg aufgestellt worden. So ist die Insel wieder ein Stückchen schöner und spannender geworden.

 

Am 7. April 2013 lud der Peißnitzhausverein zu einer geführten kultur-historischen Wanderung über die Rabeninsel. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so waren wir pünktlich 15 Uhr mit vielen anderen Interessierten auf der Rabeninselbrücke. Wir erlebten eine spannende Wanderung über die Rabeninsel, die auf der Böllberger Saaleseite über trockne Wanderwege durch den ersten Frühlingssonnenschein führte und uns auf der Seite der Wilden Saale mit Schnee und Matsch überraschte und das Laufen etwas erschwerte.

Themen der Wanderung waren die Entstehung des Flusslaufes der Saale und der Rabeninsel, die Veränderungen der Rabeninsel aufgrund der Strömung der Saale, die Pflanzen und Tiere der Saaleinsel und die Menschen, die auf der Insel einen besonderen Platz fanden oder für die die Insel eine besondere Bedeutung hatte.

Schließlich gelangten wir zum Areal der drei Gaststätten und hier lebten viele Mitwanderer auf und erinnerten sich an Sommernachtsbälle und Sonntagskonzerte, an die Kindereisenbahn und den Spielplatz, an das Ferienlager und grüne Brause, an den Fährmann und seine Seilzugfähre, an die spätere Motorfähre und das Kino auf der anderen Seite, ... Viele Erinnerungen wurden wieder lebendig und auch Wehmut darüber, dass die schönen Gebäude nicht erhalten werden konnten, zeigte sich.

Es war ein interessanter spannender Nachmittag, für den wir uns sehr herzlich bedanken.

 

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© Sabine Böttcher